Editorial

[kamikaze] Göttlicher Wind. Umgangssprachlich eine Tat, bei der jemand ein sehr hohes Risiko in Kauf nimmt.

[karma] Ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat.

[kamikaze.karma] ist ein Austausch unter Freundinnen über den Mut, die Demut, das Leben und darüber, dass alles eine Reise ist. Im besten Fall zu sich selbst.

Lese-Munition

Liebe Katha, bald geht es los bei Dir und ich werde Dich vermissen. Um so mehr hoffe ich, dass wir uns auf Deinem Trip sehen und ich Dich ein Stück begleiten kann. Und damit Dir in der Zwischenzeit nicht langweilig wird, gebe ich Dir gerne ein paar Tipps, was Du Dir so als Lese-Munition auf Deinen Kindle Reader ziehen kannst. Du weißt ja, dass ich lieber bei der Papier-Version bleibe,

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6 Monate, die Welt und ich.

Liebe Meike, Ein großartiges Gefühl – die ersten Flüge sind gebucht! Mit den Tickets in der Hand habe ich überglücklich das Reisebüro verlassen (STA Travel – kann ich nur empfehlen). Mein Herz pocht und ich weiß, jetzt gibt es kein Zurück mehr. Nun ist es konkret. Die Weltkarte wird greifbar. Am 06.06. geht es los. Erster Stop Vancouver. Welt, ich komme…   In diesem Sinne, meine Ergänzungen der „Kleinen Dinge“  des Glücks (und auch große :-)).

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„Work and Travel-Mädchen“

Liebe Meike, nun bist du bereits seit einer guten Woche wieder hier und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. In den letzten Wochen bin ich geradezu in den Tiefen diverser Outdoor Stores verschollen. Ich möchte an dieser Stelle kurz anmerken, dass es tatsächlich nur noch knappe acht Wochen sind, bis ich Europa für ein halbes Jahr verlasse. Und da gibt es doch ein paar Dinge auf einer meiner

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Kleine Dinge.

Liebe Katharina, grau ist es hier noch in Deutschland und ich warte fröstelnd auf den Frühling, seit ich aus Costa Rica wieder da bin. Der Jetlag steckt mir bleiern in den Knochen und ich bin mehr Zombie, als Mensch. Mir fehlen die Farben Costa Ricas, die lärmenden Vögel, die freundlichen Menschen, die Gerüche, die Sonne und das Meeresrauschen zum einschlafen. Ein bisschen macht es mich schwermütig, wieder in meinem Alltag

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Karibische Zeit

Meine liebe Katharina, ich bin bei der vorletzten Station meiner Reise angelangt. Sechs Unterkünfte an sechs Orten liegen hinter mir. Dazwischen viele Kilometer auf den abenteuerlichsten Straßen. Da wurden Flussbetten durchfahren, für Affen gestoppt, galoppierenden Pferden ausgewichen und neben staubigen Schotterpisten wunderschöne Aussichten bewundert. Die letzte Woche sollte ganz im Dienst der Entspannung stehen. All die mitgeschleppten Bücher wollen ja gelesen werden. Bei Punta Uva, an der karibischen Küste kurz

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Solche Tage

Liebe Katharina, schön zu lesen, dass Du den Post-it-Zetteln entsagst und loslässt. Genau das ist es, was einem hier in Costa Rica immer begegnet: PURA VIDA! Oder im weitesten Sinne: Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne. Bringt alles eh nix. Also lieber Vorfreude walten lassen, als Stress. Ich habe das Hochland Costa Ricas hinter mir gelassen und vermisse es schon ein wenig. Der letzte Stop nahe des

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Reiseplanung und die Angst vorm Loslassen.

Liebe Meike, wie herrlich es ist von dir aus Costa Rica zu lesen. Die Bilder regen zum Träumen an. Und ehrlich gesagt, erreichen deine Worte mich zum richtigen Zeitpunkt. Ich sitze hier und wälze gerade einen Reiseratgeber nach dem nächsten. Freunde und Familie schicken mir gut gemeinte Links zu diversen Reiseblogs, Artikeln und zu Vorträgen wie „Reisen mit wenig Geld“. In Gesprächen wird mir ein guter Rat, ein Tipp oder „Du musst unbedingt

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Grün auf die Fresse!

Liebe Katha, wie Du weißt, bin ich keine Freundin von Outdoor-Funktions-Kleidung. Das liegt unter anderem daran, dass man in Ländern, die man auch abseits des Pauschaltourismus bereisen kann, immer ganz schreckliche Exemplare von über-ausgestatteten Reisenden trifft. Gerade unsere deutschen Landsleute verraten sich meist schon durch von weitem hörbares Rascheln ihrer Microfaser-Cargo-Hose (mit abtrennbaren Bein, versteht sich.). Dazu ein atmungsaktives Funktions-Shirt, ein Hut mit Nackenspoiler und Trekking-Sandalen. Oder -wenn noch unter

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Von der Schönheit der Einsamkeit

Meine liebe Katharina, ich bin jetzt seit fünf Tagen  in Costa Rica und auch wenn der Jetlag mich immer noch ein wenig in seinen Klauen hat (hier ist es acht Stunden früher als bei Dir), genieße ich jede Sekunde. Es mag daran liegen, dass ich schon von Haus aus (hier liebe Grüße an meine Eltern!) so gepolt wurde, dass ich Orte lieber mag, an denen es nicht vor Menschen wimmelt.

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Das Packen und ich.

Meine liebe Katha, irgendwie habe ich so viel gearbeitet in den letzten Wochen, dass ich gar nicht mitbekommen habe, wie die Zeit verflogen ist. Und jetzt sitze ich hier und muss feststellen, dass ich morgen schon im Flieger nach Panama City sitze. Ich meine: MORGEN! Von dort aus geht es dann weiter zum Endziel: San José. Knapp vier Wochen Costa Rica, endlich. Es ist schade, dass ich im Alltags-Brass total

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