Leben

Libido? Das ist etwas Großartiges!

Liebe Meike, Übelkeit, Erbrechen, Spannungsgefühle in den Brüsten, Stimmungsveränderungen, Zwischenblutungen, Veränderungen der Gehirnstruktur, Depressionen, Thrombose, Gewichtszunahme, erhöhtes Risiko hinsichtlich bestimmter Krebsarten sowie Herz- und Kreislaufkrankheiten… Erschreckend. Und das ist nur ein Auszug von Nebenwirkungen der Antibabypille. Die Liste lässt sich unendlich weiterführen. Und doch gibt es in meinem Freundeskreis immer noch Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen die Pille nehmen. Meistens seit über zehn Jahren. Wird diese doch bereits in

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Trägheit.

Liebe Katha, dass, was ich gerade am meisten von allen um mich herum höre, ist, dass sie müde sind. Jeder schreibt, erzählt und betrauert, wie müde man ist. Inklusive mir. Ich könnte nur noch schlafen. Egal, wann ich ins Bett gehe: Wenn der Wecker klingelt, habe ich das Gefühl, ich wurde über Nacht betäubt und muss mich aus den tiefsten Tiefen des Schlafs empor kämpfen. Draußen wird es niemals hell,

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Ein Hoch auf den Flow!

Liebe Meike, in den letzten Wochen habe ich einige bedeutende Entscheidungen für mich getroffen. Entscheidungen, die nicht einfach waren und mich vor das „Loslassen“ stellen. Aber manchmal ist da dieser eine Moment, der, in dem du ganz genau weißt – JETZT! Der Zeitpunkt ist gekommen. Kehrtwende. Andere Richtung einschlagen. Zeit für Neues. Was?! Hm. Ich habe eine Ahnung. Aber keinen Plan. Habe ich Schiss in der Buchse? Und wie! Und trotzdem habe

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Schicht um Schicht.

Liebe Katharina, manchmal fühlt es sich im Leben so an, als ob man sich häuten müsste. Schicht für Schicht trägt man ab, in der Hoffnung, endlich an den eigenen Kern zu gelangen. Ewig hatte man das Gefühl ein Meer aus Zeit zu haben, für alles. Zum Ankommen, Hinsehen, auf den Gipfel stürmen, all die Abgründe durchschreiten, um sie dann zu kennen, für die Wahrhaftigkeit, oder was man dafür eben hält…

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Liebe, ey.

Meine liebe Katha, ich freue mich darauf, dass wir uns diese Woche wiedersehen, schon wieder viel zu lange her… Und ich hoffe, dass Du ein wenig sommerliche Atlantik-Brise mitgebracht hast, die uns weiter den Kopf durchpustet. Hier steht schon der Tee auf dem Stövchen, die Wollsocken sind an den Füßen und das neue „The National“- Album muss man auch hören. Hallo, Herbst. Um mich herum scheint es so, als ob alle, die

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Nichtigkeiten.

Meine liebe Katha, wieder rast die Zeit, der Sommer ist schon auf dem Absprung und panisch klammere ich mich an die letzten lauen Nächte und sonnige Morgen. Immer mit der Gewissheit, dass bald wieder so viele Monate Dunkelheit, Regen und Kälte warten. Bah. Es wird Zeit, dass wir unseren Trip planen, um den Winter abzukürzen… Vielleicht ist es der Herbst, der schon seine klammen Finger nach mir ausstreckt, vielleicht auch

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Hm, gute Frage?!

Liebe Meike, eine meiner schwierigsten Übungen ist es Entscheidungen zu treffen. Erst gestern stand ich in einem Geschäft und habe eine halbe Stunde überlegt, ob ich nun das blaue, oder das gelbe Kissen nehme – mit dem Ergebnis dann, dass ich keines der Beiden mitgenommen habe. Nun ja, wenn es nur darum ginge, dass ich in Fragen Dekoeinrichtung nicht weiterkomme. Viel schlimmer ist es aber mit den wirklich wichtigen Fragen.

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Nachts.

Liebe Katharina, im Sommer, wenn die Abende lau sind, die Terrasse ruft und man in den Bars vor der Tür den besten Platz hat, ist es Zeit, die Nächte zu feiern. Die wenigen Tage im Jahr müssen genutzt werden. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich selten die bin, die sagt „Danke, ich hab‘ genug, ich hau‘ gleich ab.“. Von mir hört man eher, dass ich morgens um vier dazu anrege,

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Es lebe das Klischee.

Liebe Katha, manchmal, wenn ich uns so betrachte, fällt mir mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf, was wir doch zeitweise für wandelnde Großstadt-Klischees sind. Wann genau ist das passiert, dass man sich wie eine Persiflage seiner selbst aufführt? Der Großteil meines Freundeskreises kann sich davon wohl nicht frei sprechen, aber wer weiß?! Vielleicht sucht man sich auch hier wieder nur, was zu einem passt und man hält seinen

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Die alte Frau und das Meer.

Liebste Katharina, ich bin im Exil. Vor dem Kölner Irrenhaus in die mallorquinische Einöde geflohen. Und hier wieder der alte Effekt: Das Meer als Therapeutikum. Mit Blick auf das Meer löst sich alles. Kann man die Knoten im Hirn entwirren und stellt sich die Ruhe ein, die so oft fehlt. Die Wellen kommen und gehen und hypnotisieren einen, fegen den Kopf und das Herz aus. Abwechselnd den Blick auf das

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