Energie

Grüße von früher.

Liebste Katha, manchmal trifft man auf Menschen, die man im ersten Moment ganz großartig findet. Ich bin ja Profi darin, mich Schock zu verlieben innerhalb von Sekunden, in Worte, Frauen, Männer, Ideen, Situationen, Gerüche, eine Farbe am Himmel, ein Lied… Gefühl verschleudern eben. Und während man noch so alles in sich aufsaugen, alles wissen, alles mitnehmen will von dem Gefühl, schleichen sich manchmal von hinten alte Bekannte heran. Plötzlich hängt

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Magie.

Meine liebe Katha, der Januar gibt sich wieder alle Mühe damit, einem sein Grau täglich vor die Füße zu kotzen. Es schmuddelt an jeder Ecke. Ich frage mich, warum wir nicht wie letztes Jahr um diese Zeit, in der Sonne sitzen und mit ner Flasche Bier in der Hand auf’s Meer schauen?! Und auch wenn der Januar mit Abstand eigentlich der ätzendste Monat des Jahres ist, scheint dieser Januar 2019

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Whatever you lost, wasn’t yours…

Meine liebe Katha, vor ein paar Tagen bin ich wieder in Köln gelandet… Ein längere Zeit auf einer Insel liegt hinter mir, Arbeit unter Palmen, wie man so schön sagt… Ein bisschen ist das immer so, als ob das Leben zuhause auf Stand By steht, als ob alles in einer Warteschleife hängt und man in einer Art Wurmloch eine andere Zeitebene beackert. Eine Parallel-Realität, irgendwie Klassenfahrt, irgendwie Job. Jetzt heißt

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Die Sache mit dem Flow.

Liebe Katha, der Sommer ist da, mit voller Wucht und wie schön es ist, mit Dir den Feierabend bei Grauburgunder und balinesischem Essen an lauen Großstadt-Abenden zu verbringen. Dann ist er da, dieser Flow. Dieses Gefühl, dass die Energie da ist, wo sie hingehört. Es gibt so Tage, solche Nächte, Morgen und Momente, da merkt man, dass man in seinem Flow ist. Man kann das schlecht beschreiben. Man ist durchlässig,

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Brennen und pausieren.

Liebe Katharina, während Du jetzt auch noch die zweite Grippe-Welle mitnimmst, warte ich sehnsüchtig auf den Frühling. Ich wundere mich, dass mein Immunsystem so den Macker markiert und standhaft allen Infekten trotzt, denn eigentlich biete ich momentan die besten Vorraussetzungen, um mich gepflegt aus der Kurve zu hauen. Ich renne und brenne mal wieder an allen Fronten und frage mich, wann ich das endlich einsehe, dass das immer wieder zu

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Lektionen

Liebe Katha, manchmal ist das Leben ein Arschloch. Man plant, ackert, macht und tut, doch das Leben zuckt nur unbeeindruckt mit den Schultern und zischt dir zu: „Mir doch egal!“. Man ist sich so sicher, dass man jetzt endlich dran ist, dass es los geht, weiter geht, man endlich die Früchte ernten kann, von den Dingen, die man schon vor so langer Zeit aussäte.  Tja, denkste. Ein Knüppel nach dem

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