Leben

Ein Schwebezustand gepaart mit Panik und Vorfreude.

Liebe Meike, heute hatte ich einen blöden Streit mit meiner Schwester. Oder sagen wir besser, eine Meinungsverschiedenheit. Kleine Sache, nichts Dramatisches, normalerweise. Nur momentan befinde ich mich in, ich weiß gar nicht wie ich es nennen soll, einem „Schwebezustand“? Es sind nur noch drei Wochen und 13 Arbeitstage (ja, ich führe Strichliste), dann bin ich erst mal fort. Während also meine Schwester und ich wild im Auto diskutierten, kommen mir Gedanken

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Outfit-Hürden am Morgen eines Berufspendlers

Liebe Meike, sieben Wochen für dich – vier Wochen für mich. Wahnsinn – nur noch vier Wochen bis ich in den Flieger steige und für ein halbes Jahr meinem Alltagsstress entkomme. Ich erliege zwar nicht der Gefahr des Bademantel-Monster-Syndroms, jedoch birgt auch das Berufspendler-Dasein einige Outfit-Hürden. 6.30 Uhr klingelt mein Wecker. Ich habe ab da exakt 45 Minuten Zeit um geduscht, geföhnt und angezogen das Haus zu verlassen. Keine Minute länger. Der

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Glamour sieht anders aus als ich.

Liebe Katha, ich habe gerade in meinen Kalender geschaut und mit Freude festgestellt, dass es nur noch knapp sieben Wochen sind, bis ich in San Francisco lande, um Dich auf Deiner Reise zu treffen. Sieben Wochen sind ja quasi nix. Wenn ich mir das November-Wetter da draußen angucke, sind sieben Wochen allerdings auch noch zu lang. Was würde ich darum geben, jetzt schon mit Dir unter kalifornischer Sonne am Weißwein zu nippen?!

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Lese-Munition

Liebe Katha, bald geht es los bei Dir und ich werde Dich vermissen. Um so mehr hoffe ich, dass wir uns auf Deinem Trip sehen und ich Dich ein Stück begleiten kann. Und damit Dir in der Zwischenzeit nicht langweilig wird, gebe ich Dir gerne ein paar Tipps, was Du Dir so als Lese-Munition auf Deinen Kindle Reader ziehen kannst. Du weißt ja, dass ich lieber bei der Papier-Version bleibe,

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Kleine Dinge.

Liebe Katharina, grau ist es hier noch in Deutschland und ich warte fröstelnd auf den Frühling, seit ich aus Costa Rica wieder da bin. Der Jetlag steckt mir bleiern in den Knochen und ich bin mehr Zombie, als Mensch. Mir fehlen die Farben Costa Ricas, die lärmenden Vögel, die freundlichen Menschen, die Gerüche, die Sonne und das Meeresrauschen zum einschlafen. Ein bisschen macht es mich schwermütig, wieder in meinem Alltag

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Hamburg und ein Gefühl.

Liebe Meike, da sitze ich im Zug auf dem Weg nach Hamburg und frage mich, ob du wohl deine Studie zur Zeitrechnung der Kölner Verkehrsbetriebe auf die Deutsche Bahn erweitern könntest. Nicht nur, dass mir die Verspätungen in meinem Pendlerdasein zwischen Düsseldorf und Köln regelmäßig Freude bereiten, auf längeren Zugfahrten ist es erstaunlich, welche Zeitangaben da zu Stande kommen. Aber während ich einfahre über die Elbe, vorbei an der Speicherstadt

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Über das „Einfach mal machen“

Liebe Katha, heute morgen saß ich in der Bahn und war auf dem Weg zu einem Termin. Draußen floss das Kölner-Februar-Grau an mir vorbei und meine Laune hat sich ganz schnell angepasst. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mich wieder mal mit der hoch philosophischen Frage beschäftigen musste, wie sich die Zeitrechnung der Kölner Verkehrsbetriebe zu der tatsächlichen verhält. Entspricht eine KVB-Minute eher fünf wirklichen Minuten oder doch eher

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